Was kostet ein Videocutter?
Preise, Modelle und was den Preis wirklich bestimmt (2026)
Du überlegst, deinen Videoschnitt abzugeben, und fragst dich, mit welchen Kosten du rechnen musst? Hier bekommst du ehrliche Zahlen, die gängigen Abrechnungsmodelle und die Punkte, die den Preis wirklich beeinflussen. Alles aus der Praxis, nicht aus dem Lehrbuch.
Kurz und ehrlich: Das kostet ein Videocutter
Ein guter Videocutter im DACH-Raum kostet je nach Erfahrung und Projekt meistens zwischen 40 und 90 € pro Stunde. Wenn du pro fertigem Video zahlst, liegen die Preise je nach Länge und Aufwand ungefähr zwischen 150 € für ein einfaches Social-Reel und über 1.000 € für ein aufwendiges YouTube-Video oder einen Imagefilm. Wer regelmäßig Content braucht, fährt mit einem monatlichen Paket oft am günstigsten.
Der Preis allein sagt aber wenig. Was zählt, ist das, was am Ende dabei rauskommt und ob dein Content bei deinen Leuten wirklich ankommt. Deshalb lohnt sich der Blick auf die einzelnen Modelle.
Die 3 gängigen Abrechnungsmodelle
1. Abrechnung pro Stunde
Klassisch und transparent. Du zahlst für die Zeit, die tatsächlich in dein Video geflossen ist. Das passt gut, wenn vorher noch keiner genau sagen kann, wie groß das Projekt am Ende wird. Der Haken: Du weißt den Endpreis erst hinterher genau.
2. Festpreis pro Video
Hier weißt du von Anfang an, was das fertige Video kostet. Das gibt dir Planungssicherheit und passt perfekt für klar umrissene Sachen wie ein Produktvideo oder ein festes YouTube-Format. Wichtig ist nur eine saubere Absprache, was alles drinsteckt, auch die Korrekturrunden.
3. Monatliches Paket
Für Brands und Creator, die ständig neuen Content brauchen, ist das meistens die wirtschaftlichste Lösung. Du sicherst dir feste Kapazitäten, hast planbare Kosten und arbeitest mit jemandem zusammen, der dein Material und deine Marke mit der Zeit immer besser kennt. Genau da wird die Zusammenarbeit richtig gut.
| Modell | Typische Spanne | Passt gut für |
|---|---|---|
| Pro Stunde | 40–90 €/Std. | Projekte mit unklarem Umfang |
| Festpreis pro Video | 150–1.000 €+ | Klar definierte Einzelprojekte |
| Monatspaket | individuell | Regelmäßigen, planbaren Content |
Alle Angaben sind Orientierungswerte für den DACH-Raum und können je nach Anbieter und Projekt schwanken.
Was bestimmt den Preis?
- Menge und Qualität deines Rohmaterials: Gut vorbereitetes Material spart Zeit und damit Geld. Aus zwei Stunden ungeordnetem Footage einen 60-Sekünder zu bauen, dauert länger als man denkt.
- Länge und Format: Ein 15-Sekunden-Reel ist etwas völlig anderes als ein 20-minütiges YouTube-Video mit mehreren Kameras.
- Grafik und Effekte: Animierte Untertitel, saubere Farbkorrektur, Sounddesign und kleine Animationen kosten Zeit, machen dein Video aber deutlich stärker.
- Korrekturrunden: Wie viele Feedback-Schleifen sind drin? Das gehört in jede ehrliche Absprache.
- Mitdenken statt nur schneiden: Jemand, der dein Material kennt, Potenziale erkennt und von sich aus Vorschläge macht, spart dir an anderer Stelle wieder Zeit und Nerven.
Freelancer oder Agentur, was ist günstiger?
Bei einer Agentur zahlst du immer die ganze Struktur mit, die dahintersteht. Das schlägt sich im Preis nieder. Als Freelancer arbeite ich schlanker und direkter. Du sprichst mit der Person, die dein Video am Ende auch wirklich schneidet, und nicht mit drei Leuten dazwischen. Für die meisten Creator, Selbstständigen und kleinere Brands ist das schlicht das bessere Verhältnis von Preis und Leistung, gerade wenn regelmäßig geschnitten werden muss.
Lohnt sich das Abgeben überhaupt?
Rechne einmal ehrlich nach, wie viele Stunden du selbst am Schnitt sitzt und was diese Zeit wert ist, wenn du sie stattdessen in dein eigentliches Geschäft steckst. Für viele lohnt sich das Abgeben genau dann, wenn Videoschnitt regelmäßig anfällt, aber nicht das ist, was dir liegt oder Spaß macht. Du bekommst nicht nur Zeit zurück, sondern in der Regel auch ein besseres, plattformgerechtes Ergebnis.
Häufige Fragen
Was kostet ein Videocutter pro Stunde?
Im DACH-Raum liegen die Stundensätze meistens zwischen 40 und 90 €, je nach Erfahrung, Spezialisierung und Art des Projekts.
Was kostet der Schnitt eines YouTube-Videos?
Je nach Länge, Anzahl der Schnitte und Grafikaufwand reicht die Spanne von rund 150 € für einfache Videos bis zu über 1.000 € für aufwendige Formate mit Animationen und Sounddesign.
Wie kann ich beim Videoschnitt Geld sparen?
Der größte Hebel ist gut vorbereitetes Rohmaterial: sinnvoll benannt, vorsortiert und mit einer klaren Vorstellung vom Ziel. Das senkt die Schnittzeit und damit die Kosten.
Freelancer oder Agentur, was ist besser?
Für regelmäßigen Content und eine direkte, persönliche Zusammenarbeit ist ein Freelancer meistens günstiger und flexibler. Eine Agentur lohnt sich eher bei sehr großen Produktionen, bei denen ganz viele Gewerke zusammenkommen.
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